Abt Sportsline

Abt-RS5-R

Die Abt Sportsline GmbH (Eigenschreibweise: ABT Sportsline) ist ein weltweit tätiges deutsches Unternehmen mit Sitz im bayerischen Kempten, das Umbauten von Dieselfahrzeugen zu E-Fahrzeugen, Motorrennsport und Fahrzeugtuning für Fahrzeuge der Hersteller Audi, Seat, Škoda und Volkswagen betreibt.

Der Familienbetrieb unter Führung von Hans-Jürgen Abt geht auf eine im Jahr 1896 gegründete Pferdeschmiede in der Altstadt Kemptens zurück. 1991 wurde die heutige Abt Sportsline GmbH gegründet, die sich auf das Modifizieren einzelner Fahrzeugmodelle, unter anderem durch Sportfahrwerke, Chiptuning oder aerodynamische und optische Veränderungen konzentriert. Der Familienbetrieb unterhält eine Rennsportabteilung, u. a. in der DTM und Formel E[.

Gründungsjahre

1896 machte sich Johann Abt (* 1869; † 1933) mit einer Schmiede in Kempten selbständig. Er entwickelte eine Kufen-Konstruktion, mit der Pferdefuhrwerke auch im Winter fahren konnten.

Von der Schmiede zur Autowerkstatt

Vor dem Ersten Weltkrieg begann der Schmied Johann Abt mit Autoreparaturen und -handel und schuf sich so ein zweites Standbein. Die Schmiede blieb aber die Haupterwerbsquelle. Johann Abts Söhne Josef und Hans begannen in den 1920er-Jahren Ausbildungen zu Ingenieuren der Kraftfahrzeugtechnik. Ende der 1920er-Jahre koppelte sich „AUTO-ABT“ von der Schmiede ab, die Johann Abt bis zu seinem Tode 1933 betrieb. In der Kemptener Burgstraße wurde ein Autohaus für Fahrzeuge der Marken Horch und Audi eröffnet.

Nachkriegszeit

Josef Abt fiel im Zweiten Weltkrieg. In der Nachkriegszeit übernahm seine Witwe Rosina seine Stelle in der Führung des Familienunternehmens an der Seite ihres Schwagers Hans Abt. Ein Kfz-Meister und zwei Gesellen bildeten zunächst den Personalstamm.[8] Da der private Pkw-Bereich nach dem Krieg brachlag, war die Reparatur von Militärfahrzeugen Haupterwerbsquelle. 1948 begann Johann Abt (* 20. Dez. 1935; † 11. Oktober 2003), der Sohn von Josef und Rosina Abt, seine Lehre im elterlichen Betrieb, der in der Oberwanger Straße 16 in Kempten einen neuen Hauptsitz fand. Angesichts der langsam wieder aufstrebenden Wirtschaft waren Transporter für Handel und Handwerk begehrt. Rosina Abt nahm den 1,1 Tonnen schweren Borgward-Transporter ins Programm auf und verkaufte allein bis 1950 100 Stück.[8] Anziehende Pkw-Verkäufe verdrängten die Nutzfahrzeuge wieder aus dem Programm des unverändert als „AUTO-ABT“ firmierenden Unternehmens. Gründer-Enkel Johann Abt bestritt 1950 sein erstes Motorradrennen.[9] Bei Motorradwettkämpfen feierte er Erfolge. Seine Stärke: Der technisch versierte Rennfahrer schaffte es, die Leistung der Motoren zu erhöhen. Erste Kunden wollten auch „einen DKW, der so schnell ist wie der vom Abt“. 1962 gründet Johann Abt „Abt Tuning“ und gliederte die Firma dem Familienunternehmen an.[10] Nach dem Niedergang der Marke DKW tunte Abt Audi- und Volkswagen-Modelle.

Motorsport

Mit einem Motorradrennen auf der Grasbahn im Jahr 1950 startete Johann Abt seine Laufbahn[13] und damit auch die Motorsport-Karriere seiner Firma. Heute zählt Abt Sportsline zu den erfolgreichsten deutschen Motorsport-Teams und hat mit Titeln im Super Tourenwagen Cup (Fahrertitel: 1999), in der DTM (Fahrertitel: 2002, 2004, 2007, 2008, 2009; Teamtitel: 2004, 2007, 2011) und dem ADAC GT Masters (Fahrertitel: 2009; Teamtitel: 2010) drei der wichtigsten deutschen Rennserien der vergangenen Jahre für sich entschieden. Seit 2004 ist Abt Sportsline ein offizielles Werksteam von Audi Sport in der DTM und tritt als solches unter der Bezeichnung Audi Sport Team Abt Sportsline an.

Das bisher erfolgreichste Jahr von Abt Sportsline war 2009, als das Team in drei Serien an den Start ging und jeweils den Titel holte: in der DTM (Timo Scheider), im ADAC GT Masters (Christian Abt) und im ADAC Formel Masters (Daniel Abt). 2013 und 2014 startete Daniel Abt in der GP2-Rennserie und seit September 2014 zusammen mit Lucas di Grassi als Fahrer in der FIA-Formel-E-Meisterschaft.

wikipedia

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